Hochzeitsfotografie

Kaum ein Genre hat sich in der Vergangenheit so verändert wie die Hochzeitsfotografie. Was zunächst nur das Portrait eines Hochzeitspaares war, ist nun ein sorgfältig durcharrangiertes Ereignis, an dessen Ende ein komplettes Fotobuch steht. Als Hochzeitsfotograf muss man nicht nur am Tag der Hochzeit bereitstehen, sondern auch Tage davor.

Fotos vor dem großen Tag machen

Die ersten Bilder, oft auch nach dem englischen Vorbild Pre-Wedding genannt, werden schon gemacht, wenn der Hochzeitstag in weiter Ferne ist. Es ist heute nicht ungewöhnlich, dass Paare bereits im Hochzeitskleid und im Anzug für die offiziellen Bilder posieren. Das hat vor allem den Vorteil, dass man sich den Ort aussuchen kann. Denn nicht immer bieten eine Kirche oder eine Mehrzweckhalle einen entsprechenden Hintergrund. Man will aber auch nicht die Gäste zu lange warten lassen. Oft wird vergessen, dass mit Hotelcasinos ein beliebter Veranstaltungsort gefunden werden kann, der auch ein gepflegtes Ambiente bietet. Auch wenn hier nicht gleich die Hochzeit gefeiert wird, sind Spielbanken meist sehr festlich dekoriert und bieten einen hervorragenden Hintergrund.

Letztlich bleibt es dem Brautpaar überlassen, ob es sich die Überraschung des Brautkleides aufheben will oder etwas nüchterner an die Sache geht und die wichtigsten Fotos vorher in aller Ruhe macht. Eine Alternative ist auch das After-Wedding-Shooting. Wenn die ganze Aufregung vorbei ist und vielleicht sogar die Hochzeitsreise gemacht, trifft man sich nochmal zum Shooting ganz in Weiß. Viele Fotografen bieten das an, um dem Paar an seinem wichtigen Tag soviel Zeit wie möglich zu geben. Man sollte aber darauf achten, dass die Bekleidung und auch das Make-Up möglichst gleich sind.

Die meisten Hochzeitsfotografen werden dann auch das Paar den ganzen Tag über begleiten und eine kleine Dokumentation machen. Denn später soll nicht nur die Zeremonie dokumentiert werden, sondern auch das Drumherum. Gute Fotografen versuchen, die Stimmung des Tages einzufangen und nicht nur das Ereignis zu dokumentieren. Dafür brauchen sie oft auch Hilfe von einem Assistenten oder einer Assistentin.

Die Ausrüstung

Wer Hochzeitsbilder macht, sollte ein Profi sein und eine entsprechende Ausrüstung haben. Nichts ist peinlicher und enttäuschender als verwackelte, unterbelichtete oder unscharfe Hochzeitsfotos.

Es braucht eine gute Vorbereitung und die entsprechende Ausrüstung. Dazu gehören meistens mehrere Spiegelreflexkameras, die mit Objektiven unterschiedlicher Brennweiten bestückt sind.

Außerdem hat man meistens eine kleine mobile Blitzanlage dabei sowie mehrere Aufsteckblitze.

Weiterhin sind Reflektoren und kleine Schirme im Gepäck, um das Licht zu streuen.

Am wichtigsten sind vor allem Batterien und Akkus: Wer den ganzen Tag über fotografiert, will nicht am Abend plötzlich ohne Strom da sitzen.

Die meisten Fotografen bringen auch einen Laptop und eine externe Festplatte mit, um zwischendurch immer gleich Backups zu machen – für den Fall, dass eine Speicherkarte versagt.

Wer auf Nummer sicher geht, lädt die Bilder zusätzlich nochmal in die Cloud hoch.

Für die Nachbereitung braucht man dann ein gutes Bearbeitungsprogramm.